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Der DigitalPakt Schule ist da!
Chancen nutzen: Fördermittel richtig einsetzen

 

 

DigitalPakt Schule mit DATEB leicht gemacht

Digitale Bildung 3.0. Nachhaltig und zukunftsorientiert

Beratung, Ausstattungs-Planung und technische Umsetzung gemäß der Verwaltungsvorschriften Niedersachsen, Hamburg und Bremen auf dem Weg zur digitalen Schule!

Seit vielen Jahren begleiten und betreuen wir Unternehmen und Bildungseinrichtungen in technisch-pädagogischen Themen. Uns zeichnet eine langjährige Erfahrung in der Ausstattung und technischen Betreuung von Bildungseinrichtungen aus. Die individuellen Belange von Schulen und Schulträgern stehen dabei immer im Vordergrund.

Unser Service*
Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 in Niedersachsen, Hamburg und Bremen

  • Unterstützung bei der Erstellung von Medienentwicklungsplänen für alle Schularten inklusive

    • Begleitung des technisch-pädagogischen Einsatzkonzeptes
    • Technische Bestandsaufnahme
    • Technische Planung von Schul-Infrastruktur und -Ausstattung
    • Technische Evaluation von Konzepten und Planungen
  • Begleitung bei der Antragstellung der Fördermittel aus dem DigitalPakt Schule bis zur Bewilligung

Ausstattung und Beschaffung

Wie kommen digitale Bildungslösungen in die Schule? Auf dem Weg von der Entscheidung für die Idee der Digitalen Bildung bis zur konkreten Umsetzung im Schulalltag sind Verantwortliche in Schulen, Verwaltung und Politik gefragt.

Als Netzwerk Digitale Bildung unterstützen wir Sie unbürokratisch und im direkten Austausch bei Ihren Planungen und Entscheidungen im Beschaffungsprozess. Wir identifizieren die wichtigsten Fragestellungen und stellen als Antworten Anregungen, best practice und konkrete Tipps zur Verfügung.

Was sind die Zielsetzungen?

Die Schulen haben sich einer Bandbreite an Entwicklungsaufgaben gestellt, wie man auf den Webseiten des Bildungspakts Bayern unter der Rubrik „Digitale Schule 2020“ nachlesen kann. Der Link dazu ist auch auf der Linkliste des Netzwerks Digitale Bildung zu finden.

  • mediendidaktisch: Ausloten des Mehrwerts des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien zur Förderung von personalisiertem, selbstgesteuertem und kollaborativem Lernen und Anpassung der Prüfungskultur
  • medienerzieherisch: Förderung von Medienkompetenz als sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln
  • technisch: Ausarbeitung und Implementierung einer zu den pädagogischen Zielen passenden digitalen Infrastruktur mit schulgerechtem Support
  • organisatorisch: Anpassung der Lernumgebungen und der Unterrichtsorganisation, Impulse für die Weiterentwicklung eines digitalen Informations- und Kommunikationsmanagements
  • personell: Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer
  • rechtlich: Klärung von Fragen zum Datenschutz und Urheberrecht

 

Die Grundlage für zeitgemäßen Unterricht: Das Schulnetzwerk

Die Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie machen derzeit deutlich, wie groß der Handlungsbedarf in punkto digitaler Bildung an Deutschlands Schulen ist.

Lernen zwischen Präsenz- und Distanzunterricht

Schichtbetrieb an Schulen: In allen Bundesländern hat nach den Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie nun die schrittweise Schulöffnung begonnen.

Wegweiser Digitale Bildung 3.0

Beschaffung nachhaltig und zukunftsorientiert planen

„Jedes erfolgreiche Beschaffungsprojekt sollte frühzeitig geplant und überlegt ausgeführt werden. Pädagogisch-didaktische Konzepte, die zum Profil der Schule passen…“

 

Sollten Sie diesen Weg bereits gegangen sein stehen wir Ihnen mit 30 Jahren Erfahrung als Umsetzer, Lieferant und Dienstleister zur Verfügung**:
*** auch für den Fall, dass Ihr Förderantrag bereits eingereicht bzw. bewilligt wurde

  • professionelles WLAN: Ausleuchtung, Planung, Umsetzung, Administration und technische Betreuung

  • Netzwerk-Infrastruktur: Bestandsaufnahme, Modernisierung, Neuplanung

  • Ausstattung von Klassenzimmern: Medienausstattung, digitale Devices

  • Internetversorgung

  • IT-Infrastruktur und -Betrieb: Serverlösungen, PC’s, Softwarelösungen

  • Konzeption: Investitionsplanung, Betriebs- und Supportkonzept

Viele deutsche Schulen haben beim Thema Digitalisierung Nachholbedarf, deshalb will der Bund dabei helfen, Schulen mit IT Infrastruktur inklusive Smartboards auszustatten. Unter der Bezeichnung „DigitalPakt Schule“ haben Länder und Bund eine Verwaltungsvereinbarung gemeinsam ausgehandelt. Im Entwurf dazu werden Schritte festgelegt, wie die Digitalisierung von Schulen ausgestaltet wird.

„Keine Ausstattung ohne Konzept“ heißt es im DigitalPakt Schule. Deshalb verlangen Bund und Länder einen Medienentwicklungsplan von jeder Schule, die Fördermittel beantragen will.

Sinnvoll ist dies allemal – denn ein solcher Plan schafft Klarheit über pädagogische Erfordernisse, gibt Planungssicherheit für Schulleitung, Verwaltung und Träger und sichert den Schülern eine langfristig gute Ausbildung.

Denn es ist erwiesen, dass der Einsatz von digitalen Lernwerkzeugen im Unterricht nur dann erfolgreich ist, wenn diese in ein Konzept eingebunden sind.

Der DigitalPakt kommt und es ist höchste Zeit, dass Schulen die Arbeit an ihrem Medienentwicklungsplan aufnehmen.

1. SCHULPROFIL UND PÄDAGOGISCHE ZIELSETZUNG
2. FACH- UND METHODENCURRICULUM
3. MEDIENCURRICULUM
4. PERSONALENTWICKLUNG, FORTBILDUNG, UNTERRICHTSPLANUNG
5. RAUMKONZEPTE
6. DIGITALE LERNUMGEBUNG
7. AUSSTATTUNGSPLANUNG
8. SUPPORT- UND WARTUNGSKONZEPT
9. REGELN
10. VERANTWORTLICHKEIT
11. ZEITPLANUNG

Der Leitfaden führt Sie Schritt für Schritt durch diesen Prozess.

DigitalPakt Schule: Was wird gefördert?
Voll förderfähig sind:

Infrastruktur

  • Aufbau oder Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäu- den und auf Schulgeländen
  • lokale schulische Server und schulisches WLAN

Ausstattung

  • Anzeige- und Interaktionsgeräte, insbesondere Displays und interaktive Tafeln, einschließlich Steuerungsgeräte zum Betrieb in der Schule
  • digitale Arbeitsgeräte für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung oder die berufsbezogene Ausbildung

Begrenzt förderfähig sind:

Laptops, Notebooks und Tablets, wenn

  • die Schule über die Infrastruktur förderfähig ist, über diese verfügt oder diese durch den Schulträger beantragt ist,
  • die Geräte spezifische fachliche oder pädagogische Anforderungen erfordern,
  • bei Anträgen für allgemeinbildende Schulen die Gesamtkosten für mobile Endgeräte am Ende der Laufzeit des DigitalPakts Schule entweder
    • 20 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens für alle allgemeinbildenden Schulen pro Schulträger nicht überschreiten,
    • 25.000 Euro je einzelne Schule nicht überschreiten oder beides nicht überschreiten.

Nicht förderfähig sind:

  • Smartphones
  • laufende Kosten der Verwaltung (Personalkosten, Sachkosten)
  • Kosten für Betrieb, Leasing, Wartung und IT-Support

 

So kommt Zukunft in die Schulen

 

  • Die Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie machen derzeit deutlich, wie groß der Handlungsbedarf in punkto digitaler Bildung an Deutschlands Schulen ist. Vielerorts fehlt es auch ein Jahr nach Inkrafttreten des DigitalPakt Schule an grundlegender Ausstattung für einen zeitgemäßen Unterricht mit digitalen Werkzeugen.

    Die Grundlage für zeitgemäßen Unterricht: Das Schulnetzwerk

    Dazu gehört an jeder Schule neben Hardware wie Smartboards und passenden Endgeräten insbesondere eine zukunftsfähige, sichere und smarte Netzwerkinfrastruktur. Internetzugang und WLAN sind zentrale Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Lehr- und Lernmittel. Dementsprechend muss eine WLAN-Lösung im Bildungsbereich höchsten Anforderungen genügen.

    Umsetzung mit einem starken Partner

    Für die Planung und Einführung einer professionellen Netzwerk-Infrastruktur sollten Schulen daher einen Partner hinzuziehen. Idealerweise handelt es sich dabei um ein Systemhaus, das sich auf die Begleitung und Beratung von Bildungseinrichtungen spezialisiert hat und in diesem Bereich über Erfahrung verfügt. Dazu gehört in Deutschland beispielsweise die Häusler KG, die neben der Planung, Umsetzung und Betreuung eines professionellen WLAN-Systems auch Unterstützung bei der Erstellung von Medienentwicklungsplänen und der Beantragung von Fördermitteln aus dem DigitalPakt Schule bietet. Für Schul- und Universitätsnetzwerke setzt Häusler ausschließlich auf RUCKUS-Lösungen von CommScope. Diese sind bereits in zahlreichen Bildungseinrichtungen im Einsatz.

    Herausforderung Schul-IT

    Die besonderen IT-Herausforderungen im Bildungsbereich brauchen besondere Lösungen – wie die von RUCKUS Commscope: In smarten Schulen sind Endgeräte, Anwendungen und Menschen über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft. Zahlreiche unterschiedliche Endgeräte werden verwendet, und eine Vielzahl an Nutzern sorgt für einen hohen Datenverbrauch. Daten- und Jugendschutz müssen beachtet werden. Und natürlich muss ständige Verfügbarkeit gewährleistet sein.

    Damit diese in jeder Situation sichergestellt ist, sollten IT-Verantwortliche die Auslastung von Schul- und Universitätsnetzwerken stets beobachten und bei Problemen frühzeitig eingreifen. Um Arbeits- und Verwaltungsaufwand hierbei möglichst gering zu halten, sollten alle Schulen eines Schulträgers wie einer Stadt oder Gemeinde zentralisiert an ein WLAN-Netzwerk angeschlossen sein.

    Unterschiedliche Voraussetzungen, eine Lösung

    Was sich einfach anhört, ist in der Umsetzung komplex: In der Realität ist einigen Schulen oft bereits eine WLAN-Lösung vorhanden. Andere stehen jedoch noch ganz am Anfang. Schulen in eher ländlicher Lage verfügen nicht immer über eine ausreichend schnelle Internetverbindung, um überhaupt ein WLAN-Netzwerk aufbauen und nutzen zu können.

    WLAN-Lösungen müssen daher individuell auf die Bedürfnisse der Schulen zugeschnitten werden und modular sein. RUCKUS-Lösungen von Commscope sind dafür wie gemacht: Sie ermöglichen es, sowohl den unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten als auch den vielfältigen Bedürfnissen der einzelnen Schulformen und Schularten Rechnung zu tragen. Zusätzlich sind die Lösungen skalierbar. Schulen können dann nach und nach angeschlossen werden, sobald die entsprechenden Glasfaserverbindungen vorhanden sind.

    Erfolgsgeschichte Baden-Baden

    Die Stadt Baden-Baden ist diesen Weg gemeinsam mit der Häusler KG bereits 2017 gegangen und hat alle ihre Schulen an ein zentralisiertes WLAN-Netzwerk angeschlossen. In Baden-Baden konnte die Häusler KG nicht nur durch ihre Expertise in den Themen Digitalisierung von Schulen und Collaborative Classroom punkten, sondern auch durch regionale Nähe.

    Um den hohen Maßstäben an die bestmögliche IT-Infrastruktur für Schulen gerecht zu werden und das digitale Klassenzimmer Realität werden zu lassen, setzte die Häusler KG auch in Baden-Baden auf RUCKUS-Lösungen von CommScope.

    Einfache Verwaltung und hohe Bandbreite

    Diese halten den Aufwand für Schulen und Schulträger gering: Die komplexe Verwaltung jedes einzelnen Geräts gehört mit RUCKUS-Lösungen der Vergangenheit an. Durch Einsatz eines WLAN-Controllers wie RUCKUS Virtual Smart Zone mit entsprechender Redundanz kann das Netzwerk einfach von einer zentralen Stelle aus verwaltet werden. Eine stufenweise WLAN-Einführung ist dabei problemlos möglich: Noch nicht angebundene Schulen können zunächst mit einem Unleashed WLAN ausgestattet und nach der Glasfaseranbindung auf die zentrale Verwaltung umgestellt werden.

    Auch die WLAN Access Points von RUCKUS sind auf den Einsatz im schulischen Umfeld ausgelegt. Pro Access Point können sich bis zu 1024 Geräte einwählen. Die patentierte BeamFlex+ Technologie sorgt dafür, dass sich die im Access Point befindlichen Antennen nicht nur an die Position, sondern auch an die Ausrichtung des Client Geräts anpassen. Dies bietet zahlreiche Vorteile, so eine bessere Leistung und Reichweite, eine klarere Video- und Sprachübertragung und eine maximale Leistungseffizienz. Dadurch werden weniger Access Points als bei vergleichbaren Lösungen benötigt.

    Mit Schul-WLAN fit für die digitale Zukunft

    Lernvideos ansehen, Unterrichtsmaterial austauschen, Online-Recherchen betreiben und digitale Lehr- und Lernplattformen nutzen: All das ist mit einem leistungsfähigen, stabilen und sicheren Schul-WLAN einfach und sicher möglich und an den Schulen in Baden-Baden seit 2017 Teil des Schulalltags. Lehrkräfte können neue Unterrichtsformen kreativ ausprobieren und neue digitale Möglichkeiten testen, die zu pädagogischen Konzepten passen. So werden Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet – sowohl im virtuellen als auch im realen Klassenzimmer.

     

Herausforderung Schulöffnungen: Lernen zwischen Präsenz- und Distanzunterricht

 

  • Schichtbetrieb an Schulen: In allen Bundesländern hat nach den Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie nun die schrittweise Schulöffnung begonnen. Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden, und die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die sich gleichzeitig in der Schule aufhalten dürfen, ist begrenzt. Daher erfolgt der Unterricht nun als Mischung zwischen Präsenzunterricht an der Schule und dem Lernen Zuhause, das in den vergangenen Wochen praktiziert wurde.

    Effektiver und zielgerichteter Unterricht im Schichtbetrieb

    In diesem rollierenden System den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, ist alles andere als einfach. Kaum eine Schule verfügt über ein Konzept für einen strukturierten Unterricht mit wechselnden Lehr- und Lernorten.

    Die passende technische Ausstattung für einen zeitgemäßen Unterricht mit digitalen Werkzeugen erleichtert jedoch den nahtlosen Übergang vom Unterricht in der Schule zum Lernen Zuhause – ganz gleich, wie oft dieser stattfindet. Die Lehrkraft kann den Unterricht wie gewohnt strukturieren und die Lernprozesse ihrer Schülerinnen und Schüler sowohl im Klassenzimmer als auch auf Distanz begleiten.

    Gemeinsames Arbeiten mit der passenden technischen Ausstattung

    Eine Kombination aus Hardware, Software und Clouddiensten macht dies möglich: Schülerendgerate, interaktive Whiteboards und die SMART Learning Suite unseres Förderpartners SMART Technologies unterstützen das Lernen im synchronen und asynchronen Unterricht.

    Im Klassenzimmer können Schülerinnen und Schüler und die Lehrkraft dank der Technologie gemeinsam oder jeder für sich Aufgaben über den Online-Arbeitsbereich teilen und bearbeiten. Ergebnisse können für alle sichtbar präsentiert werden. Gemeinsames Besprechen, Ergänzen und Erweitern der Resultate wird so ein Kinderspiel.

    Um die Schülerinnen und Schülern eine im Unterricht begonnene Arbeit fortführen zu lassen oder ihnen Hausaufgaben zuzuteilen, kann die SMART Learning Suite mit G Suite for Education und Google Classroom kombiniert werden. So ist auch von Zuhause ein Zugriff auf alle Unterrichtsdateien möglich. Schülerinnen und Schüler können jederzeit gezielt und aufgabenbezogen mit der Lehrkraft in Kontakt treten – entweder über private Nachrichten oder für alle sichtbar im gemeinsamen Lernraum.

    Kontinuität im Lehrprozess gewährleisten

    In Zeiten des Distanzunterrichts können nicht nur Hausaufgaben, sondern alle von den Schülerinnen und Schülern zu bearbeitenden Aufgaben von der Lehrkraft über Google Classroom gestellt werden. Videokonferenzen über Google Meet bilden eine ideale Ergänzung. Das SMART Podium, ein „kleines“ Smartboard für Zuhause, ermöglicht der Lehrkraft auch von Zuhause die Nutzung der digitalen Tafel. Schülerinnen und Schüler können den Unterricht synchron mitverfolgen und den vermittelten Lernstoff wie im Präsenzunterricht diskutieren. So ist auch in Zeiten des Distanzunterrichts das In-Kontakt-sein und In-Beziehung-bleiben zwischen Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkraft garantiert – die beste Voraussetzung für nachhaltigen Lernerfolg.

 

 

 

Hardware

Unser Leistungsspektrum für Bildungseinrichtungen:

  • WLAN als Grundlage digitaler Bildungslösungen (Beratung, Ausleuchtung, Montage, Betreuung)

  • Anbindung der WLAN Lösung an PaedML oder andere Schulnetzlösungen

  • Über das Netzwerk Digitale Bildung unterstützen wir Schulträger, Schulen und alle Beteiligten an der Entwicklung digitaler Bildungskonzepte und dem späteren, damit verbundenen Beschaffungsprozess entsprechender technischen Lösungen

  • Nutzung vorhandener technischer Infrastruktur

  • Beratung/Konzeptentwicklung bei gewünschten Netzwerkerweiterungen

  • Multimediatechnik (Beratung, Umsetzung)

  • Planung und Projektierung von Internet-Breitbandanschlüssen in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern

     

Fünf Herausforderungen für die IT-Beschaffung

Dieser Erkenntnis kann ich nur zustimmen. Doch so erfreulich und dringend notwendig dieses politische Anliegen ist, so groß sind aus meiner Sicht auch die damit verbundenen Herausforderungen für die IT-Beschaffung der Schulen.

  • Die Schulen brauchen tragfähige, pädagogische Konzepte für den Einsatz von neuen Medien im Unterricht. Ohne sie nützt die modernste IT-Infrastruktur wenig.
  • Es fehlen noch immer gemeinsame und verbindliche (Qualitäts-)Standards für die digitale Infrastruktur der Schulen, an denen sich Lehrkräfte und IT-Beauftragte orientieren könnten. Darunter fallen dringliche Fragen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit, aber auch zu einem jugendschutzkonformen WLAN-Zugang für alle oder passenden Cloud-Angeboten für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler.
  • Schulen brauchen mehr professionellen IT-Support. Laut einer Umfrage der „Initiative D21“ kümmern sich an sieben von zehn Schulen immer noch Lehrkräfte um die Wartung der Geräte, oftmals als „Nebenbeschäftigung“. Nur ein Drittel hat eine IT-Fachkraft, die das Kollegium unterstützt. In jedem mittelständischen Betrieb mit vergleichbarer Größe gibt es eine eigene IT-Abteilung, warum nicht auch an deutschen Schulen?
  • Auch der Bedarf an flächendeckenden Fortbildungsangeboten für alle Lehrkräfte ist nach wie vor groß. In der D21-Umfrage gaben sechs von zehn Lehrerinnen und Lehrern an, digitale Medien im Unterricht nur bedingt einzusetzen – vor allem, weil ihnen das Wissen über die Funktionsweise und die didaktische Einsetzbarkeit fehle.
  • Das Thema Beschaffung ist eine Wissenschaft für sich, auf die viele der Verantwortlichen sich nicht hinreichend vorbereitet fühlen. Welche Überlegungen stehen an, wie vergleicht man Angebote, was muss bei einer Entscheidung berücksichtigt werden? Wer sollte in den Prozess eingebunden sein?

Werden diese Herausforderungen nicht bald auf höherer Ebene angegangen, ist es für Lehrkräfte kaum möglich, den Pioniergeist auszuleben und die Potentiale Digitaler Bildung auszutesten.

 

Gestaltung eines Unterrichts mit digitalen Medien

Auf der Basis didaktischer und pädagogisch-psychologischer Literatur und daraus resultierender Grundsätze für einen Unterricht mit digitalen Medien bietet sich folgende idealtypische Strukturierung eines handlungs-, entwicklungs- und kompetenzförderlichen Unterrichts an (Tulodziecki, Herzig & Grafe 2018):

  • Aufgabenstellung, Sammeln und Problematisieren spontaner Lösungsvermutungen:Erkundungsaufgaben, Probleme, Entscheidungsfälle, Gestaltungs- oder Beurteilungsaufgaben können mit Rückgriff auf digitale Medien, wie Erklärvideos, Lernapps oder Computersimulationen, eingeführt und spontane Lösungsvermutungen gesammelt und problematisiert werden.
  • Zielvereinbarung und Bedenken der Bedeutsamkeit: Ziele der Unterrichtseinheit werden im personal geführten Gespräch festgelegt und ihre gegenwärtige oder zukünftige Bedeutung bedacht. Digitale Medien können dabei unterstützen, Ziele in geeigneter Weise festzuhalten, zum Beispiel mit einer Mindmapping-Software.
  • Verständigung über das Vorgehen: Fragen werden zusammengetragen, die für die Bearbeitung der Aufgabe wichtig sind, und geeignete Vorgehensweisen abgestimmt. Der Vorgehensplan lässt sich mit einem digitalen Medienangebot festhalten, zum Beispiel in einer digitalen Lernumgebung.
  • Erarbeitung von Grundlagen für die Aufgabenlösung:In dieser Phase lassen sich digitale Medien als Informationsquellen oder als Lernhilfen nutzen, zum Beispiel Suchmaschinen im Internet, Datenbanken oder multimediale Lernumgebungen.
  • Durchführung der Aufgabenlösung: Zur Unterstützung der Entwicklung der Aufgabenlösungen können digitale Medien als Werkzeuge oder Präsentationshilfen verwendet werden, zum Beispiel Textverarbeitungs-, Kalkulations-, Grafikbearbeitungs- oder Simulationsprogramme.
  • Vergleich von Lösungen und Zusammenfassung des Gelernten: Die mit digitalen Medien dokumentierten Aufgabenlösungen können den anderen Mitgliedern der Lerngruppe zunächst präsentiert und dann personal kommentiert werden. Zusammenfassende Aussagen lassen sich abschließend etwa in einer digitalen Lernumgebung festhalten.
  • Einführung von Anwendungsaufgaben und deren Bearbeitung: Ähnlich wie in der Phase der Aufgabenstellung werden weitere interessante Anwendungsaufgaben mit Hilfe digitaler Medien eingeführt, Lösungen entwickelt und diese besprochen.
  • Weiterführung und Bewertung des Gelernten und der Lernwege: Noch offene Fragen werden gesammelt und gegebenenfalls besprochen sowie das Gelernte und der Lernweg gemeinsam bewertet. Hierbei können neben dem personalen Gespräch auch digitale Medien, wie Response Systeme, genutzt werden.

Entwicklung eines schulspezifischen Konzepts

Für die Umsetzung des Lehrens und Lernens mit und über digitale Medien im Fachunterricht sowie für die Umsetzung in besonderen Veranstaltungen der Schule, zum Beispiel an Projekttagen, ist es notwendig und wünschenswert, dass Aktivitäten in einer Schule koordiniert und im Schulalltag verankert werden. Hierzu ist es hilfreich, einen Koordinierungsrahmen für die Medienbildung zu entwickeln, der hinsichtlich nutzungsbezogener und inhaltsbezogener Aufgabenfelder der Medienbildung mögliche thematische Akzentsetzungen in den jeweiligen Jahrgangsstufen aufweist. Das folgende Beispiel zeigt einen Auszug eines Koordinierungsrahmens für die Medienbildung in der Grundschule (Tulodziecki, Herzig & Grafe 2018):

Es empfiehlt sich, durchgeführte oder geplante Aktivitäten zur Medienbildung zur Abstimmung im Kollegium in Form einer Kurzbeschreibung zu dokumentieren.

Zur Umsetzung sollten sich in der Schule – mit Unterstützung durch die Schulleitung und in Abstimmung mit dem Kollegium – Lehrerinnen und Lehrer in einer Arbeits- und Koordinationsgruppe zusammenfinden, die Interesse am Lehren und Lernen mit und über digitale Medien haben. Die Aufgabe der Gruppe sollte darin bestehen, vorhandene medienpädagogische Aktivitäten zu erfassen und zu koordinieren, neue Aktivitäten zu initiieren und den Prozess der Weiterentwicklung der Medienbildung in der Schule zu begleiten. Entsprechende Aktivitäten sollten insgesamt als Bestandteil der Schulprogrammentwicklung konzipiert und realisiert werden (Tulodziecki, Herzig & Grafe 2018).

Planung einer unterstützenden Infrastruktur

Zur Umsetzung entsprechender Konzepte ist die Planung einer lernförderlichen Infrastruktur bedeutsam, die flexible Möglichkeiten für unterschiedliche Lehr-Lernszenarien bietet. Dabei sind unter anderen die folgenden Gestaltungsmerkmale bedeutsam:

  • Ausstattung mit einer oder mehreren Präsentationseinrichtungen sowie mit mobilen Endgeräten – je nach Schulform und weiteren Rahmenbedingungen als Bring Your Own Device-Konzept (BYOD) oder mit Geräten, die die Schule vorhält
  • rollbares Mobiliar zur flexiblen Ermöglichung unterschiedlicher Lehr-Lernarrangements
  • flexibler Zugang zu Strom und LAN

Je nach didaktischen Zielsetzungen und weiteren vorhandenen Rahmenbedingungen – wie finanziellen Ressourcen – lassen sich unterschiedliche Lösungen umsetzen. Eine erste Startausstattung kann beispielsweise einen Lehrerarbeitsplatz mit einer Präsentationseinrichtung (einer digitale Großbilddarstellung mit Audio-/Videosystem, einem Computer und einer Dokumentenkamera oder Tablethalterung) beinhalten. Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, digitale Endgeräte, wie Notebooks, Tablets oder Smartphones, zu nutzen. Umfangreichere Lösungen können beispielsweise mehrere digitale Großbilddarstellungen sowie Zubehör für weitere fachspezifische Anwendungen, wie zum Beispiel Robotik, oder innovative Technologien, wie beispielsweise Brillen für die Nutzung virtueller Realität, beinhalten.

Zur Einrichtung der Infrastruktur bietet es sich an, neben den üblichen Beschaffungswegen über die Sachaufwandsträger hinaus auch vielfältige weitere Optionen auszuloten und bei geeigneten Bedingungen zu nutzen, wie beispielsweise Finanzierungen über Public Private Partnership, Stiftungen, Wettbewerbe mit Geld- oder Sachpreisen oder Spendengelder.

Planung eines Fortbildungskonzepts

Vor dem Hintergrund des schulspezifischen Konzepts und der geplanten oder vorhandenen Infrastruktur ist es bedeutsam, den Fortbildungsbedarf des Kollegiums zu erheben. Auf dieser Basis kann unter Nutzung von Angeboten der regionalen, lokalen oder zentralen Lehrerfortbildung und unter Durchführung von schulinternen Fortbildungen (SCHILF) eine schulinterne Fortbildungsplanung ausgestaltet werden. Neben halb- oder ganztägigen Formaten haben sich auch wöchentliche einstündige kompakte SCHILFs für Interessierte zur Thematisierung spezifischer Fragen bewährt.

Best Practice – Beispiele aus der Praxis

Im Rahmen eines Modellversuchs, gefördert durch die Stiftung Bildungspakt Bayern, machen sich seit dem Schuljahr 2016/17 zwei Grundschulen, zwei Mittelschulen, zwei Realschulen und zwei Gymnasien sowie seit dem Schuljahr 2017/18 zwölf weitere Netzwerkschulen auf den Weg eines ganzheitlichen Entwicklungsprozesses hin zu einer „Digitalen Schule 2020“. Links zu dem Projekt finden Sie online auf der Linkliste des Netzwerks Digitale Bildung.

Wie war die Ausgangslage?

Die Lehrpersonen wünschten sich zum Beispiel, dass das Lehren und Lernen mit digitalen Medien Alltag wird und dass es so selbstverständlich wird, mit den digitalen Medien zu arbeiten wie mit einem Heft oder der Kreidetafel. Zudem bestand der Wunsch, dass Arbeitsabläufe effizient gestaltet werden können, damit für die Lehrpersonen Dinge einfacher funktionieren. Schülerinnen und Schüler wünschten sich beispielsweise eine deutlich modernere Schule und dass ihre Lehrerinnen und Lehrer digitale Medien häufiger im Unterricht nutzen. Einen umfassenden Einblick in die Ausgangslagefindet man auf den Webseiten des Bildungspakts Bayern unter der Rubrik „Schulfilme“ und auf der Linkliste des Netzwerks Digitale Bildung.

Was sind die Zielsetzungen?

Die Schulen haben sich einer Bandbreite an Entwicklungsaufgaben gestellt, wie man auf den Webseiten des Bildungspakts Bayern unter der Rubrik „Digitale Schule 2020“ nachlesen kann. Der Link dazu ist auch auf der Linkliste des Netzwerks Digitale Bildung zu finden.

  • mediendidaktisch: Ausloten des Mehrwerts des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien zur Förderung von personalisiertem, selbstgesteuertem und kollaborativem Lernen und Anpassung der Prüfungskultur
  • medienerzieherisch: Förderung von Medienkompetenz als sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln
  • technisch: Ausarbeitung und Implementierung einer zu den pädagogischen Zielen passenden digitalen Infrastruktur mit schulgerechtem Support
  • organisatorisch: Anpassung der Lernumgebungen und der Unterrichtsorganisation, Impulse für die Weiterentwicklung eines digitalen Informations- und Kommunikationsmanagements
  • personell: Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer
  • rechtlich: Klärung von Fragen zum Datenschutz und Urheberrecht

Wie wird vorgegangen?

Modellschulen und Netzwerkschulen haben eine Struktur zur inhaltlichen Zusammenarbeit und zum Austausch von Informationen, Erfahrungen und Vorgehensweisen etabliert. Die Förderung einer schulübergreifenden Kooperationskultur zur Verbesserung der Unterrichts- und Organisationsqualität durch den Aufbau eines Multiplikatorennetzwerkes spielt dabei eine bedeutsame Rolle. Auf diese Weise können sich die Schulen über ihre Erfahrungen austauschen sowie gemeinsam innovative Ideen, Problemlösungen und Umsetzungsstrategien erproben.

Welche Lösungen werden eingesetzt und was ist das Ergebnis?

Gemäß den unterschiedlichen Ausgangslagen an den einzelnen Schulen entwickeln sie individuelle Lösungen für die Gestaltung von Unterrichtsprozessen des Lehrens und Lernens mit und über digitale Medien, für die Entwicklung schulspezifischer Konzepte, für die Ausgestaltung der Infrastruktur sowie für die Umsetzung von Fortbildungen.

Eine kontinuierliche Reflexion der Nutzung digitaler Medien ermöglicht Chancen und mögliche Problemlagen zu erfassen und in einem iterativen Prozess gemeinsam mit anderen weiterzuentwickeln. Die Erfahrungen der Schulen werden sukzessive auf den Webseiten des Bildungspakts Bayern unter der Rubrik „Erfahrungen der Modellschulen“ dokumentiert. Der Link dazu ist auch auf der Linkliste des Netzwerks Digitale Bildung zu finden. Auf dieser Basis werden Handlungsempfehlungen unter Einbezug einer großen Vielfalt der Standorte erarbeitet.

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